Sonntag, 7. Dezember 2008

... zum Weihnachtsbaumschlagen

Eines der Highlights in der Adventszeit ist das Weihnachtsbaumschlagen, zu dem ich inkl. Anhang seit einigen Jahren von einem Familienunternehmen eingeladen werde, das im Spessart seinen Firmensitz hat. Das ist eine ganz großartige Veranstaltung, an der Geschäftspartner, Nachbarn, Freunde, Familie, große und kleine Besucher ein riesiges Vergnügen haben. Wir freuen uns jedes Jahr sehr darauf! Es lag gestern tatsächlich sogar noch ein bißchen Schnee, was zum Weihnachtsbaumschlagen eigentlich ja auch dazu gehört. Der Anstieg zum Waldgrundstück ist steil. Auch der Zuweg ist schon weihnachtlich geschmückt. Zur Begrüßung bekam jedes Kind ein Nikolausgeschenk aus dem großen Sack und eine Zipfelmütze. Für Adventsstimmung sorgte ein Bläserchor mit Weihnachtsliedern. An den zahlreichen Buden gab es wieder die köstlichsten Leckereien. Ganz oben auf dem Gelände ist in Laufe des Jahres ein großes Holzhaus entstanden: das Spielhaus, ein Paradies für die Kinder. Es bollern mehrere Holzöfen, hier kann man sich aufwärmen. In dem schön und witzig geschmückten Haus stehen überall Teller mit Süssigkeiten von denen die kleinen Besucher sich bedienen dürfen, es gibt heißen Apfeltee und Limonade - ein wahres Schlaraffenland. Mal- und Bastelmaterial steht bereit, diesesmal sind es z.B. Gläser, Leim und Servietten aus denen tolle Windlichter gebastelt werden. Zum Trocknen werden die Kunstwerke neben den Ofen gestellt. So, nun aber zu den Weihnachtsbäumen! Bei der großen Auswahl fällt es schwer sich für einen Baum zu entscheiden. Endlich haben wir ein Prachtexemplar gefunden! Der allerschönste Baum von allen wird gefällt, ins Netzt verpackt und den steilen Hang hinunter zum Auto transportiert. Nachdem der Baum auf dem Autodach festgezurrt ist, drehen wir noch ein paar entspannte Runden auf dem Weihnachtmarkt, klönen mit Kollegen und lernen deren Familien kennen, stärken uns noch einmal für die Heimfahrt, holen im Spielhaus die inzwischen getrockneten Windlichter ab, wärmen uns noch einmal die Hände an einer riesigen Baumstamm-Fackel. Satt und sehr zufrieden machen wir uns auf den Heimweg und beschließen jetzt schon, daß wir nächstes Jahr gerne wieder kommen wollen!

Sonntag, 30. November 2008

... in den Keller, die Adventsdeko raufholen

... leise rieselt der Schnee ... Nachdem es in der letzten Woche bei uns im Taunus schon recht winterlich zuging, ist es auch bei mir endlich so weit: Adventsstimmung stellt sich langsam ein. Also wird es Zeit, die Kisten, Tüten und Boxen mit den gesammelten Adventsdekosachen aus dem Keller herauf zu holen, zu sichten und auszusuchen was dieses Jahr die ein oder andere Ecke der Wohnung zieren soll, wie es schön zu ergänzen ist und auch so manches bis zur nächsten Saison wieder in die Kiste zu verbannen. Bei mir kehrt ein und dieselbe Adventsdeko nicht alle Jahre wieder. Für gestern und heute hatte ich keine anderen Pläne, also los! Der Adventkranz besteht in diesem Jahr aus Efeuranken und hauptsächlich natürlichen Dekozutaten, also diemal ohne Schleifen, ohne glänzende Kugeln, ohne Gold und Silber... Dafür liegt auf dem Tisch so allerhand glänzendes rum :-) Die Zitronen- und Apfelscheiben habe ich natürlich selbst getrocknet. Die gefallen mir richtig gut und zusammen mit Anissternen und Zimt duften sie so schön weihnachtlich. Ganz abgesehen vom Esstisch, der als unser zentraler Treffpunkt eigentlich immer meine "Haupt-Dekoplattform" darstellt, ist es auch in so manch anderer Ecke ein bißchen adventlich geworden heute. Ich bin natürlich sehr gespannt, was es von Euch für schöne Adventsideen hier zu sehen gibt! Ich wünsche Euch eine schöne, ruhige und besinnliche Adventszeit! Liebe Grüße von Anke

Samstag, 15. November 2008

... zurück zur Ente

Das Rezept für die Ente wollte ich noch nachliefern: Die Ente hatte 2,8 kg und 4 Personen sind gut davon satt geworden. Innereien waren nicht dabei. Den Vogel von innen und aussen waschen, trockentupfen, salzen und pfeffern. Ich bin da ein bisschen pienzig, deshalb habe ich auch noch mit der Pinzette die restlichen Kiele, die noch in der Haut steckten, rausgezupft. Die dicken Fettklumpen am Po habe ich ebenfalls entfernt. Die Flügelspitzen abschneiden und diese mit in die Form legen. Die Schnittstellen sowie auch die Beinenden mit Alufolie umwickeln. Die Füllung bestand aus 1 großen gewürfelten Apfel (Boskop), 2 gewürfelten altbackenen Brötchen und 1/4 Liter warme Milch (man kann auch 4 Scheiben frisches Weissbrot nehmen, dann lässt man die Milch weg), 1 fein gewürfelte Zwiebel, 1 Bund gehackte Petersilie, 1 TL getr. Thymian, Salz, Pfeffer und 1 Ei zur Bindung. (Im Rezept war noch 1 Zehe Knoblauch und Beifuss angegeben, das habe ich weggelassen. Wenn die Entenleber bei dem Vogel dabei ist, kann man diese auch noch fein würfeln und mit in die Füllunggeben.) Alles gut vermischen, die Ente damit vollstopfen und mit Spiesschen zustecken. Nidrigtemperaturgarmethode: Backofen auf 220°C vorheizen. Die Ente mit der Brust nach unten in eine feuerfeste Form legen und in den Backofen schieben. Wenn der Vogel schön angebräunt ist nach ca. 20-30 Minuten die Temperatur auf 80°C reduzieren. Dann 6 Stunden garen. Dann die Ente drehen so daß die Brust jetzt nach oben zeigt. Wer ein Bratenthermometer hat, kann jetzt kontrollieren, ob die Ente auch innen eine Temperatur von 80 °C hat. Die Temperatur im Backofen wieder erhöhen auf 220 °C damit auch die Brust schön knusprig wird. Ich habe sie noch mit einer Mischung aus Orangensaft und Honig eingepinselt. Nach ca. 20-30 Min ist der Vogel fertig und kann tranchiert werden. Während der letzten Stunde die Soße kochen: 1 Eschalotte fein würfeln, in Butter andünsten, mit Entenfond (400 ml, aus dem Glas) angiessen, bei mittlerer Hitze reduzieren. In der Zwischenzeit 2 Orangen filetieren, den Saft dabei auffangen und mit zur Soße geben. Jetzt den ausgetretenen Fleischsaft aus der Bratform abgiessen, entfetten und zur Soße geben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Thymian. Von der Hitze nehmen und je nach Geschmack noch einen Schuß Sahne oder Schmand unterrühren. Evtl. wenn nötig die Soße noch etwas binden. Ganz zum Schluss die Orangenfilets dazugeben und warm werden lassen, nicht mehr kochen. Dazu gab es Rotkohl und Kroketten. Aber nicht zu viele Kroketten machen, denn die Füllung ist ja auch noch da. Viel Spaß beim Nachkochen ! LG, Anke

Freitag, 14. November 2008

... den Tisch decken für die St.Martins-Gäste

Die Deko draussen ist "aktualisiert", der Tisch ist gedeckt, die Gäste können kommen!
Unsere Martinsgans ist diesmal eine Barbarie- ENTE gewesen, die nach der Niedrigtemperaturmethode gegart wurde. Es war ein Experiment und es ist geglückt! Der nackische Vogel wurde natürlich vorher von allen Rest-Kielen befreit und mit einer leckeren Füllung aus Äpfeln, Weissbrot, Kräutern und Gewürzen vollgestopft.
Das Entchen mußte 7 Stunden bei 80 °C im Backofen garen. Da haben wir natürlich rechtzeitig anfangen und wir waren alle froh, daß wir mit dem Salat-vorweg unseren ersten Hunger stillen konnten.
Lecker lecker, so lecker, dass ich glatt das Fotografieren des fertigen Tellers und sogar der Nachspeise (Pannacotta mit Aprikosenpüree) vergessen habe ;o) Diese Garmethode werde ich auch bei anderen Fleischsorten mal versuchen! LG, Anke

Mittwoch, 12. November 2008

... über die Ländereien von Reni

Am letzten Sonntag war ich zum Gartentreffen - man muss schon sagen: auf dem "Anwesen" einer lieben Gartenfreundin. Ich bin zum ersten mal dort gewesen und war echt beeindruckt! Es gab wieder ganz viel zu sehen und natürlich auch wieder leckerste Dinge zu schlemmen nach dem Spaziergang durch den Park ...
... und der Begegnung mit den zahlreichen Mitbewohnern.
z.B. der unwiderstehlichen Frau Flo, die hier gerade das allerletzte Hundekekschen zugesteckt bekommt ;o)
... und dem schöne Nielsi, der wahre Kunststückchen gelernt hat. Er kann sich verbeugen und winken und sogar einen Teppich aufrollen - natürlich hat er in der Teppichrolle dann auch einen Zuckerwürfel gefunden.
Es hat in Strömen geregnet! Da wir alle mit Gummistiefeln oder Gartenschuhen, Regenkleidung und Schirmen bewaffnet waren, war das aber überhaupt nicht schlimm sondern hat den Gartenbesuch zu einem ganz besonderen, aussergewöhnlich schönem Erlebnis werden lassen!
Es war mal wieder so richtig schön, viele meiner Gartenfreundinnen wieder gesehen und auch noch ein neues Gesicht dazu kennengelernt zu haben. Ich glaube jetzt kenne ich alle persönlich, zumindest den "harten Kern", oder?

Samstag, 1. November 2008

... zur Halloween Party

Das war schaurig - schön !! Die Gastgeber hatten liebevoll gruselig dekoriert, es gab Kürbissuppe und allerlei vom Grill, Glühwein mit oder ohne Promille, tolle Musik und die Stimmung war super.
Besonders viel Spaß machte allen das Schnitzen der Kürbislaternen. Es wurden Tipps und verschiedene Werkzeuge getauscht und ausprobiert. Dabei kamen auch sich vorher unbekannte Gäste schnell ins Gespräch.
Das sind die Kunstwerke, die gestern abend entstanden sind.
Es war eine ganz tolle Party!! Den Gastgebern nochmals ganz lieben Dank für die Einladung!

Sonntag, 19. Oktober 2008

... raus

Meine Urlaubswoche geht zuende. Ich war fleissig im Garten aber faul im Blog... Anstatt selbst zu posten habe ich abends mal bei Euch anderen gestöbert und die ein oder andere Ecke gefunden, die ich gern weiter im Blick behalte! Um auch mal wieder etwas beizutragen bin ich eben nochmal durch den Garten gewandert. Natürlich gibt es dort immer noch etwas zum Zeigen. z.B. Leonardo ( fast schon kitschig-schön, die Blüten werden immer dunkler) mit einer der letzten Anemonen Ich habe lange auf das "Septemberkraut" gewartet - weiss jemand wie das botanisch heisst ??? Jetzt beginnt es endlich seine ersten Blüten zu zeigen. Vielleicht sollte man es lieber "Oktoberkraut" nennen? Und in der Kräuterecke dominieren Thymian und Borretsch. Und der Abendhimmel war auch wieder grandios heute. Den möchte ich Euch doch nicht vorenthalten. Könnt Ihr verstehen, dass ich mich zu einem Sichtschutz / Hecke an der hinteren Grundstücksgrenze noch nicht durchringen konnte ??
Ich wünsche alle eine gute Woche . LG, Anke.

Montag, 13. Oktober 2008

... ins Elsass

Heute haben wir einen Ausflug ins Elsass gemacht. Wir haben uns erst heute morgen ganz spontan dazu entschlossen. Deshalb sind wir recht spät los gekommen, aber pünktlich zur Ankunft - so etwa ab Bad Bergzabern - löste sich der Nebel auf und die Landschaft erstrahle in schönstem Sonnenlicht. Mittags gab es natürlich Flammkuchen und ein Gläschen Riesling. Und das Abendessen haben wir uns natürlich auch mitgebracht. Mal gucken wo wir morgen landen ;-) LG, Anke

... durch den Herbstwald

Ich bin ein bisschen hinterher ... Nachtrag zu Sonntag, den 12.Oktober 2008: Wir haben den Geburtstag meiner Mama gefeiert. Zuerst gab es leckeres Essen. Und danach muss man ja bekanntlich 1000 Schritte tun ;-) !! Also haben wir einen schönen Spaziergang durch den herbstlichen Wald gemacht. Es war warm und sonnig und dann innerhalb von Minuten!! zog Nebel auf und es wurde kühl, feucht und ungemütlich. Ein tolles Naturschauspiel! Es gab viel zu entdecken! Mein 5-jähriger Neffe hat erklärt, daß wir beide nun Baumpilzforscher werden - da gibt es ja sooo viele verschiedene Sorten, Formen, Farben ... eine unglaubliche Vielfalt! Ausserdem haben wir natürlich auch essbare Pilze, bemooste Baumstümpfe, Farne, Spinnennetze, eine leere Blechdose, einen Ast in Schlangenform und eine Lichtung mit Apfelbäumen entdeckt. Kleine Entdecker müssen natürlich alles "digifieren". Maronen gab es auch - die piiieeksen vielleicht!!! Und zum Schluss haben wir noch den Garten meiner Mama besichtigt. Sie hat echt ein Händchen für Fuchsien!! Das ist nur eines der Prachtexemplare, die sie seit Jahren hegt und pflegt. Und die Rosen starten auch nochmal durch. Es war sooo ein schöner Tag! LG, Anke

Samstag, 11. Oktober 2008

... weiter

Mein erster Urlaubstag! An meinem ersten Urlaubstag wache ich immer besonders früh auf - und habe dann natürlich viel Zeit :o)) Zuerst waren wir auf dem Markt in Wiesbaden und haben die Zutaten fürs Abendessen eingekauft. Nach dem Einkauf hatte ich endlich Zeit für den Herbstkranz, den meine Mama morgen zu ihrem Geburtstag bekommt. So ein kleines Sträusschen Hagebutten ( wie oben links) wurde übrigens heute auf dem Wiesbadener Markt zum Preis von 3,90 bis 9,50 Euro !! angeboten. Ich habe aber niemanden gesehen, der so eins gekauft hätte! Nur Kopfschütteln! Ich habe es natüüüürlich auch nicht gekauft sondern selbst geschnitten und entdornt!! ... abends wurden dann die Einkäufe zubereitet. Zuerst: gegrillte Riesengarnelen und Jakobsmuscheln gespießt auf Zitronengras auf einem Salatteller mit verschiedenen Tomatensorten Dann : mit mediterranen Kräutern gefüllte Dorade aus der Grillpfanne auf Kräuter-Tomatenbett mit Rosmarinkartoffeln.... die Reste ... und draußen sieht es heute so aus: Grinsekürbis !! ;o))

Mittwoch, 8. Oktober 2008

.... ein Abendessen mit Fenchel kochen

... also, da scheiden sich die Geister :-I Wer überhaupt Fenchel mag, wird dieses Gericht lieben!! So wie ich! Fenchel putzen ( die äusseren Schalen entfernen, harte Stielenden abschneiden), vierteln, 20 min in Salz-Zitronen-Wasser blanchieren. Kräuter hacken (Petersilie, Thymian, Rosmarin, Estragon, Oregano, Salbei, Petersilie, Basilikum, je nach Geschmack und was gerade im Garten ist, und mit einer kleinen Dose Tomaten "stückig" mischen. Salz + frisch gemahlenen Pfeffer dazu. Eine Auflaufform mit ein wenig Olivenöl auspinseln, die Kräutertomaten darin als Basis verteilen, die Fenchelstücke darauf setzen. 1 kleine Zwiebel + 1 Knoblauchzehe fein würfeln und in 4 EL Olivenöl sanft andünsten, 3 EL Semmelbrösel dazugeben und goldbraun rösten. Von der Hitze nehmen und 3 EL frisch geriebenen Parmesan darunter rühren. Die Masse auf dem Fenchel verteilen und 20 min bei 200°C im Ofen gratinieren. Dazu gibt es Baguette. Naja, und wer Fenchel ganz glatt von vornherein absolut ablehnt, isst eben die restlichen kalten Frikadellen von gestern auf Brot ;-) Ok, auch gut. Aber ich finde probieren hätte GG schon wenigstens sollen! Der Fenchel war wirklich seehhr lecker! LG, Anke