Sonntag, 30. November 2008

... in den Keller, die Adventsdeko raufholen

... leise rieselt der Schnee ... Nachdem es in der letzten Woche bei uns im Taunus schon recht winterlich zuging, ist es auch bei mir endlich so weit: Adventsstimmung stellt sich langsam ein. Also wird es Zeit, die Kisten, Tüten und Boxen mit den gesammelten Adventsdekosachen aus dem Keller herauf zu holen, zu sichten und auszusuchen was dieses Jahr die ein oder andere Ecke der Wohnung zieren soll, wie es schön zu ergänzen ist und auch so manches bis zur nächsten Saison wieder in die Kiste zu verbannen. Bei mir kehrt ein und dieselbe Adventsdeko nicht alle Jahre wieder. Für gestern und heute hatte ich keine anderen Pläne, also los! Der Adventkranz besteht in diesem Jahr aus Efeuranken und hauptsächlich natürlichen Dekozutaten, also diemal ohne Schleifen, ohne glänzende Kugeln, ohne Gold und Silber... Dafür liegt auf dem Tisch so allerhand glänzendes rum :-) Die Zitronen- und Apfelscheiben habe ich natürlich selbst getrocknet. Die gefallen mir richtig gut und zusammen mit Anissternen und Zimt duften sie so schön weihnachtlich. Ganz abgesehen vom Esstisch, der als unser zentraler Treffpunkt eigentlich immer meine "Haupt-Dekoplattform" darstellt, ist es auch in so manch anderer Ecke ein bißchen adventlich geworden heute. Ich bin natürlich sehr gespannt, was es von Euch für schöne Adventsideen hier zu sehen gibt! Ich wünsche Euch eine schöne, ruhige und besinnliche Adventszeit! Liebe Grüße von Anke

Samstag, 15. November 2008

... zurück zur Ente

Das Rezept für die Ente wollte ich noch nachliefern: Die Ente hatte 2,8 kg und 4 Personen sind gut davon satt geworden. Innereien waren nicht dabei. Den Vogel von innen und aussen waschen, trockentupfen, salzen und pfeffern. Ich bin da ein bisschen pienzig, deshalb habe ich auch noch mit der Pinzette die restlichen Kiele, die noch in der Haut steckten, rausgezupft. Die dicken Fettklumpen am Po habe ich ebenfalls entfernt. Die Flügelspitzen abschneiden und diese mit in die Form legen. Die Schnittstellen sowie auch die Beinenden mit Alufolie umwickeln. Die Füllung bestand aus 1 großen gewürfelten Apfel (Boskop), 2 gewürfelten altbackenen Brötchen und 1/4 Liter warme Milch (man kann auch 4 Scheiben frisches Weissbrot nehmen, dann lässt man die Milch weg), 1 fein gewürfelte Zwiebel, 1 Bund gehackte Petersilie, 1 TL getr. Thymian, Salz, Pfeffer und 1 Ei zur Bindung. (Im Rezept war noch 1 Zehe Knoblauch und Beifuss angegeben, das habe ich weggelassen. Wenn die Entenleber bei dem Vogel dabei ist, kann man diese auch noch fein würfeln und mit in die Füllunggeben.) Alles gut vermischen, die Ente damit vollstopfen und mit Spiesschen zustecken. Nidrigtemperaturgarmethode: Backofen auf 220°C vorheizen. Die Ente mit der Brust nach unten in eine feuerfeste Form legen und in den Backofen schieben. Wenn der Vogel schön angebräunt ist nach ca. 20-30 Minuten die Temperatur auf 80°C reduzieren. Dann 6 Stunden garen. Dann die Ente drehen so daß die Brust jetzt nach oben zeigt. Wer ein Bratenthermometer hat, kann jetzt kontrollieren, ob die Ente auch innen eine Temperatur von 80 °C hat. Die Temperatur im Backofen wieder erhöhen auf 220 °C damit auch die Brust schön knusprig wird. Ich habe sie noch mit einer Mischung aus Orangensaft und Honig eingepinselt. Nach ca. 20-30 Min ist der Vogel fertig und kann tranchiert werden. Während der letzten Stunde die Soße kochen: 1 Eschalotte fein würfeln, in Butter andünsten, mit Entenfond (400 ml, aus dem Glas) angiessen, bei mittlerer Hitze reduzieren. In der Zwischenzeit 2 Orangen filetieren, den Saft dabei auffangen und mit zur Soße geben. Jetzt den ausgetretenen Fleischsaft aus der Bratform abgiessen, entfetten und zur Soße geben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Thymian. Von der Hitze nehmen und je nach Geschmack noch einen Schuß Sahne oder Schmand unterrühren. Evtl. wenn nötig die Soße noch etwas binden. Ganz zum Schluss die Orangenfilets dazugeben und warm werden lassen, nicht mehr kochen. Dazu gab es Rotkohl und Kroketten. Aber nicht zu viele Kroketten machen, denn die Füllung ist ja auch noch da. Viel Spaß beim Nachkochen ! LG, Anke

Freitag, 14. November 2008

... den Tisch decken für die St.Martins-Gäste

Die Deko draussen ist "aktualisiert", der Tisch ist gedeckt, die Gäste können kommen!
Unsere Martinsgans ist diesmal eine Barbarie- ENTE gewesen, die nach der Niedrigtemperaturmethode gegart wurde. Es war ein Experiment und es ist geglückt! Der nackische Vogel wurde natürlich vorher von allen Rest-Kielen befreit und mit einer leckeren Füllung aus Äpfeln, Weissbrot, Kräutern und Gewürzen vollgestopft.
Das Entchen mußte 7 Stunden bei 80 °C im Backofen garen. Da haben wir natürlich rechtzeitig anfangen und wir waren alle froh, daß wir mit dem Salat-vorweg unseren ersten Hunger stillen konnten.
Lecker lecker, so lecker, dass ich glatt das Fotografieren des fertigen Tellers und sogar der Nachspeise (Pannacotta mit Aprikosenpüree) vergessen habe ;o) Diese Garmethode werde ich auch bei anderen Fleischsorten mal versuchen! LG, Anke

Mittwoch, 12. November 2008

... über die Ländereien von Reni

Am letzten Sonntag war ich zum Gartentreffen - man muss schon sagen: auf dem "Anwesen" einer lieben Gartenfreundin. Ich bin zum ersten mal dort gewesen und war echt beeindruckt! Es gab wieder ganz viel zu sehen und natürlich auch wieder leckerste Dinge zu schlemmen nach dem Spaziergang durch den Park ...
... und der Begegnung mit den zahlreichen Mitbewohnern.
z.B. der unwiderstehlichen Frau Flo, die hier gerade das allerletzte Hundekekschen zugesteckt bekommt ;o)
... und dem schöne Nielsi, der wahre Kunststückchen gelernt hat. Er kann sich verbeugen und winken und sogar einen Teppich aufrollen - natürlich hat er in der Teppichrolle dann auch einen Zuckerwürfel gefunden.
Es hat in Strömen geregnet! Da wir alle mit Gummistiefeln oder Gartenschuhen, Regenkleidung und Schirmen bewaffnet waren, war das aber überhaupt nicht schlimm sondern hat den Gartenbesuch zu einem ganz besonderen, aussergewöhnlich schönem Erlebnis werden lassen!
Es war mal wieder so richtig schön, viele meiner Gartenfreundinnen wieder gesehen und auch noch ein neues Gesicht dazu kennengelernt zu haben. Ich glaube jetzt kenne ich alle persönlich, zumindest den "harten Kern", oder?

Samstag, 1. November 2008

... zur Halloween Party

Das war schaurig - schön !! Die Gastgeber hatten liebevoll gruselig dekoriert, es gab Kürbissuppe und allerlei vom Grill, Glühwein mit oder ohne Promille, tolle Musik und die Stimmung war super.
Besonders viel Spaß machte allen das Schnitzen der Kürbislaternen. Es wurden Tipps und verschiedene Werkzeuge getauscht und ausprobiert. Dabei kamen auch sich vorher unbekannte Gäste schnell ins Gespräch.
Das sind die Kunstwerke, die gestern abend entstanden sind.
Es war eine ganz tolle Party!! Den Gastgebern nochmals ganz lieben Dank für die Einladung!