Sonntag, 25. Oktober 2009

... einkaufen und schlemmen wie Gott in Frankreich

Wer schon einmal in Frankreich war der weiß, dass das Einkaufen von Lebensmitteln in Frankreich sehr wenig mit Einkaufen in Deutschland gemein hat. Ob auf dem regionalen Markt, in den Supermärkten, in den Markthallen, das Angebot ist einfach großartig! Die Auswahl ist riesig, die Produkte absolut frisch und appetitlich, die Deklaration der Inhaltstoffe auf verpackten Waren ist detailliert. Da macht schon das Aussuchen richtig viel Spaß, das Zubereiten und Schlemmen natürlich auch. Und gerade bei Fisch und frischem Gemüse und Obst vom Markt ist das Preis-Leistungsverhältnis super.
Der Loup ist am Vortag noch im Meer herumgeschwommen. Die Fischer bieten morgens ihren Fang der letzten Nacht an. Auf dem Markt gab es Zwiebeln, Auberginen, Zucchini, Paprika, Fenchel, Tomaten, das alles habe ich in mundgerechte Stücke geteilt, mit Salz, Pfeffer, frischen Kräutern und ein wenig Olivenöl eine halbe Stunde mariniert, dann auf ein Backblech gegeben und im Backofen ca. 15 Minuten bei 180 Grad vorgegart. Der Loup wird nur gesalzen und gepfeffert. Auf das Gemüsebett wird dann der Fisch möglichst dekorativ aufgesetzt, ca. 15 Minuten weiter im Backofen gegart. Sooo lecker!
Zwei Tage später sind wir einer Empfehlung gefolgt und in der Markthalle von Narbonne gewesen. Wow!!
Dort gibt es wirklich alles was das Herz begehrt!
Das Angebot an Fisch und Meeresfrüchten ist überwältigend. Klar!
Die frischen Produkte zu genießen ist natürlich schön. Da ich auch im Urlaub möglichst immer selbst koche (wg Allergie) liebe ich das Urlaubsland Frankreich auch deshalb sehr. Da kann man wirklich leben wie Gott in Frankreich ;-) Wo kommt diese Redensart eigentlich her? LG, Anke

Dienstag, 6. Oktober 2009

... auf die Reise nach Südfrankreich - Teil 2

Nach fast 2 Wochen wunderbarem Urlaub und insgesamt rund 3700 gefahrenen Kilometern sind wir wieder zuhause angekommen. Ein paar Tage habe ich jetzt noch frei und kann mich aklimatisieren - brrrr ist es hier in Deutschland kalt und feucht! Nach den sonnigen warmen Tagen im Süden empfinde ich den Herbst schon fast wie gefühlten Winter. Die geplante Gartenarbeit bleibt liegen, ich habe Ruhe um meine Fotos zu sortieren und Zeit zum Bloggen. Also folgt heute Teil 2 der Anreisebeschreibung.
Ein paar Eindrücke von der Gorges de L'Ardèche muß ich Euch noch zeigen. Die Straße führt am Kamm der Felsen entlang und wir blicken die ganze Fahrt über von oben auf Schlucht und Fluss.
In der Gorges du Tarn kommen wir dem Fluss näher - zumindest stellenweise. Hier geht die Fahrt am Fuß der Schlucht bzw. auf halber Höhe entlang. Der Eindruck der rauhen steilen Felsen, die neben uns aufragen und die wir durchfahren, ist wirklich gewaltig. Die leuchtenden Farben der verschiedenen Gesteinsarten, die dort durch Auffaltungen übereinander geschichtet sind, sind unglaublich schön anzusehen. Das kann ich auf den Fotos nur annähernd rüber bringen.
Genau so wie mit der Wahl des Hotels Le Clos des Arts, das ich euch im vorigen Post schon beschrieben habe, haben wir auch mit dem Ferienhäuschen, das wir gemietet haben, richtig Glück. Innen wie Außen ist es ein Heim auf Zeit, in dem wir uns so richtig wohl fühlen. Die Liebe der Eigentümer zu ihrem kleinen Paradies ist überall spürbar, in der geschmackvollen Einrichtung des Hauses , den vielen liebevollen Details, der schönen Gestaltung des kleinen aber feinen Gartens. Und diese einmalig tolle Lage direkt am Mittelmeer ....
Kilometerlanger fast menschenleerer Sandstrand. Hier können wir stundenlang am Meer entlang laufen, Muscheln und angespültes Strandgut sammeln. Auch zum Schwimmen ist das Wasser noch warm genug.
Das Ausruhen tut so gut!
Damit uns nicht langweilig wird habe ich selbstverständlich ein paar Ausflüge in die Umgebung geplant. Davon erzähle ich euch gerne nächstesmal.